Neues zur Geflügelpest

Stallpflicht in Risikogebieten bleibt

In weiten Bereichen Nordwestmecklenburgs ist ab sofort die Freilandhaltung von Geflügel wieder möglich, so sieht es ein Erlass des Landwirtschaftsministeriums MV vor. Bestehen bleibt allerdings die Stallhaltung oder die Haltung in einer Voliere in ausgewählten Risikogebieten.

Betroffen hiervon ist ein 3000 m breiter Streifen am Breitling und entlang der inneren Wismarbucht bis Hohen Wieschendorf unter Einbeziehung aller Inseln, der Hanse-und Kreisstadt Wismar, der gesamten Insel Poel sowie Boiensdorf, Stove (PLZ 23974) Dreveskirchen, Blowatz, Damekow, Wodorf, Heidekaten, Groß Strömkendorf, Hof Redentin,  Fliemstorf, Zierow, Eggerstorf, Landstorf, Wisch, Gägelow, Proseken, Hohen Wieschendorf und Beckerwitz.

Weitere Risikogebiete sind Uferstreifen in 500 m Breite im Bereich der Travemünder Bucht,des Dassower Sees, des Biosphärenreservates Schaalsee, des Röggeliner Sees und der Dambecker Seen sowie Döpe. Betroffene  Orte und Ortsteile sind: Dambeck, Drispeth, Naudin, Wendisch Rambow, Rosenhagen (PLZ 23942), Pötenitz, Volkstorf, Benckendorf, Schwanbeck, Dassow (ausgenommen sind die nicht genannten Ortsteile und Siedlungen), Zarnewenz, Teschow (PLZ 23923) Utecht, Campow, Groß Thurow, Dutzow, Sandfeld, Klocksdorf, Dechow und Röggelin

Alle Geflügelhalter sollten die landkreisweit geltenden Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Die wichtigsten sind:

  • Tiere nur an Stellen füttern, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,
  • die Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, tränken,
  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahren
  • erhöhte Tierverluste durch einen Tierarzt abklären lassen bzw. das Veterinäramt zu informieren.

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